🎃 Kürbis-Softies

Hallo und herzlich willkommen zu deinen Kürbis-Softies mit süßem Sauerteig – dem puren Herbstglück! 🧡

Diese Softies sind nicht nur weich wie eine Wolke, sie stecken auch voller guter Sachen und brauchen ein bisschen Geduld (die sich aber tausendfach auszahlt!).

Schau dir hier unten das Rezept an.

Zutaten für deine Kürbis-Softies

1. Süßer Sauerteig-Starter (Vorteig)

Für diesen Starter brauchst du:

25 g Sauerteig (aktiv, max. 2 Tage alte Auffrischung)

110 g feines Mehl (z.B. Dinkel 630)

105 g Milch

2 TL Zucker

2. Kürbispüree (425 g für den Teig)

Ca. 500 g Hokkaido-Kürbis für die Zubereitung (ergibt am Ende die benötigten 425 g Püree).

3. Hauptteig

80 g Milch

60 g Butter

240 g Süßer Sauerteig (dein fertiger Vorteig!)

610 g feines Mehl (z.B. Dinkel 630)

425 g Kürbispüree (muss kalt sein!)

120 g Zucker

1 großes Ei

8 g Salz

Vorbereitung (Gern am Vortag starten!)

Kürbispüree

Du brauchst am Ende 425 g fertiges Püree. Am besten bereitest du es am Vortag vor, damit es komplett ausgekühlt ist.

Wähle deine Methode:

Kochtopf-Methode: Ca. 500 g Hokkaido in Würfel schneiden, mit wenig Wasser weich kochen. Abgießen, abkühlen lassen und ganz fein pürieren.

Ofen-Methode: Hokkaido entkernen und halbieren. Bei ca. 180 °C backen, bis er butterweich ist. Das Fruchtfleisch auskratzen, fein pürieren und abkühlen lassen.

Am nächsten Morgen: Süßer Sauerteig:

So geht’s:

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen.

Zudecken und warm stellen. Gib ihm ca. 4 Stunden Zeit zum Wachsen.

Er ist perfekt, wenn er deutlich an Volumen zugenommen hat und fröhlich Bläschen wirft.

Mittags: Hauptteig

Hier kommen alle guten Dinge zusammen!

Zubereitung:

Butter in Milch schmelzen: Die Butter in der Milch aufwärmen. Achtung! Die Mischung muss fingerwarm (lauwarm) sein, nicht heiß, sonst mag dein Sauerteig nicht mitspielen.

Mischen: Gib die lauwarme Butter-Milch-Mischung, den süßen Sauerteig, Zucker, Salz, das Ei und das gesiebte Mehl in deine Küchenmaschine.

Vorkneten: Knete alles, bis die Zutaten gerade gut vermischt sind.

Kürbis dazu: Jetzt das kalte Kürbispüree hinzufügen und min. 10 Minuten kneten, bis ein glatter, gut verbundener Teig entsteht.

3. Dehnen, Falten & Hauptgare

Jetzt kommt die Geduldsprobe!

Stretching-Einheit: Den Teig abdecken und warm stellen. Jetzt kommt die Gymnastik: 3-mal den Teig dehnen und falten, mit jeweils 15–30 Minuten Pause dazwischen. Das bringt Luft und Struktur rein!

Hauptgare: Den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben und bei ca. 22–25 °C für 4–6 Stunden gehen lassen. Er sollte sich deutlich vergrößern.

Abends: Formen & Stückgare

Teilen & Formen: Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. In ca. 16 gleich große Stücke teilen. Eine Backform (z.B. eine Auflaufform) mit Backpapier auslegen oder einfetten. Die Teilstücke rundschleifen und nebeneinander in die Form legen.

Stückgare (Der zweite Schlaf): Die Form gut abdecken oder in einen Plastikbeutel geben, damit der Teig nicht austrocknet. Jetzt hat er nochmal Zeit zum Aufgehen. Zwei Optionen:

  Schnell: Etwa 2–6 Stunden warm gehen lassen.

  Langsam: Über Nacht im Kühlschrank (ergibt oft ein besseres Aroma).

  Die Softies sollten sichtbar aufgegangen sein.

Backen:

Ofen auf 190 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Die Softies ca. 30–40 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Perfekt sind sie bei einer Kerntemperatur von 90 °C.

Genießen: Etwas abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und am besten noch lauwarm genießen.

Gut zu wissen:

Vorbereiten

Du kannst das Kürbispüree gut vorbereiten und dann im Kühlschrank bis zu 24 Stunden auf seinen Einsatz warten lassen.

Oder Du machst gleich eine größere Portion Kürbispüree und kochst es ein. Dann hast Du nur ein mal die Arbeit damit.

Aber Achtung! Kürbispüree gehört zu den Nahrungsmitteln, die säurearm sind und darum entweder mit einem Druckkochtopf oder mit der 3-mal-Einkochvariante eingekocht werden müssen.

Wenn Du Dir da unsicher bist, schreibe mir gern.

Variationen

Du kannst diese fluffigen Softies natürlich variieren, indem Du Schokodrops, getrocknete Früchte oder auch Nüsse hinzufügst. Oder noch etwas Zimt oder Lebkuchengewürz – dann geht es schon mehr Richtung Weihnachten 🤗

Muss der süße Sauerteig sein?

Ich arbeite hier mit einem süßen Sauerteig – der sorgt dafür, dass die Hefen im Sauerteig bevorzugt wachsen, die Milchsäurebakterien bleiben etwas im Hintergrund. Darum ist der typische Sauerteiggeschmack nicht so präsent, aber die guten Sauerteigeigenschaften werden trotzdem genutzt.

Solltest Du mal spontan sein wollen und Du hast aktiven, milden Sauerteig, kannst du den auch nehmen anstelle des süßen Sauerteiges. Dann schmeckt die Kürbis-Softies vielleicht etwas mehr nach Sauerteig, aber wir Sauerteigliebhaber mögen das ja 😉

Einfrieren

Die Softies lassen sich gut einfrieren – lass sie einfach ganz auskühlen und dann in einem Gefrierbeutel einfrieren. Bei Bedarf nehme ich sie raus, lasse sie im Beutel auftauen und backe sie dann im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten auf.

Hier ist jeder Ofen anders; wie lange die Softies brauchen, ist abhängig vom Ofen und auch von der Größe, also bitte ein Auge drauf haben.

Fragen? Ich freue mich auf eine Nachricht von dir.